AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 2. September 2026
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Bestellungen über den Onlineshop VOGTech.
Vertragspartner ist:
Vogt Handelsvertretungen Inh. Dietmar Poschadel e.K.
Lindhop 6
30938 Burgwedel
Deutschland
Telefon: +49 5139 9856510
E-Mail: service@vogtech.de
Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HRA 201299.
Unser Onlineshop richtet sich sowohl an Verbraucher als auch an Unternehmer.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Individuelle Vereinbarungen zwischen uns und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung unserer Produkte im Onlineshop stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags dar.
Durch Anklicken der abschließenden Bestellschaltfläche geben Sie ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
Vor Abgabe der Bestellung können Sie Ihre Eingaben überprüfen und korrigieren.
Nach Eingang Ihrer Bestellung erhalten Sie von uns eine Bestellbestätigung per E-Mail. Mit Versand dieser Bestellbestätigung nehmen wir Ihr Angebot an und der Kaufvertrag kommt zustande.
Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
Die Bestelldaten werden von uns im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Die für den Vertrag geltenden Bedingungen können vor Abgabe der Bestellung im Onlineshop abgerufen und gespeichert werden. Die Einzelheiten Ihrer Bestellung erhalten Sie außerdem mit der Bestellbestätigung.
Damit bilden die AGB bewusst eure bereits angepasste Shopify-Mail „Bestellbestätigung“ ab. Gesetzlich muss Shopify außerdem Eingabekorrekturen ermöglichen, den Zugang der Bestellung elektronisch bestätigen und die Vertragsbedingungen einschließlich AGB abruf- und speicherbar machen.
3. Preise und Versandkosten
Für Verbraucher gelten die im Onlineshop beziehungsweise spätestens im Checkout ausgewiesenen Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Bei einer Darstellung für Gewerbekunden können Preise als Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen werden.
Maßgeblich ist in jedem Fall die unmittelbar vor Abgabe der Bestellung im Checkout ausgewiesene Gesamtsumme.
Zusätzlich zum Warenpreis können Versandkosten anfallen. Die konkreten Versandkosten werden vor Abschluss der Bestellung im Checkout angezeigt.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Versandbedingungen.
4. Zahlungsbedingungen
Die für die jeweilige Bestellung verfügbaren Zahlungsmethoden werden im Checkout angezeigt.
Die Zahlungsabwicklung kann je nach gewählter Zahlungsmethode über externe Zahlungsdienstleister erfolgen. Ergänzend können die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters gelten.
Soweit bei der gewählten Zahlungsart nichts Abweichendes angegeben ist, ist der Kaufpreis mit Vertragsschluss fällig.
5. Lieferung
Lieferungen über unseren Onlineshop erfolgen ausschließlich an Lieferadressen innerhalb Deutschlands.
Die jeweils geltende Lieferzeit wird beim Produkt beziehungsweise im Checkout angegeben. Soweit dort nichts Abweichendes angegeben ist, beträgt die Lieferzeit in der Regel 1–2 Werktage.
Der Versand erfolgt abhängig von Art, Größe und Gewicht der Bestellung insbesondere über DPD oder UPS.
Sollte ein bestelltes Produkt ausnahmsweise nicht verfügbar sein oder sich die Lieferung wesentlich verzögern, informieren wir Sie unverzüglich.
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind. Dem Kunden entstehen hierdurch keine zusätzlichen Versandkosten, sofern diese nicht ausdrücklich vereinbart wurden.
6. Gefahrübergang beim Versand
Gegenüber Verbrauchern richtet sich der Gefahrübergang nach den gesetzlichen Vorschriften.
Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware bei einem Versendungskauf mit der Übergabe der Ware an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person über, soweit gesetzlich nichts Abweichendes gilt.
Diese Trennung erhält für eure B2B-Kunden den wirtschaftlich sinnvollen Kern der alten Versandklausel, ohne ihn unzulässig auf Verbraucher anzuwenden. Für Unternehmer entspricht dies grundsätzlich § 447 BGB; bei Verbrauchern gilt die Sonderregel des § 475 Abs. 2 BGB.
7. Lokale Abholung
Soweit für eine Bestellung angeboten, kann die Ware an unserem Standort
Vogt Handelsvertretungen Inh. Dietmar Poschadel e.K.
Lindhop 6
30938 Burgwedel
abgeholt werden.
Bitte holen Sie Ihre Bestellung erst ab, nachdem Sie von uns eine Nachricht erhalten haben, dass die Ware zur Abholung bereitsteht.
Für die lokale Abholung fallen keine Versandkosten an.
8. Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises unser Eigentum.
Ich würde die sehr umfangreiche alte B2B-Klausel mit Vorausabtretung, Verarbeitung, Miteigentum und 20-%-Freigabegrenze bewusst nicht in die Shopify-AGB übernehmen. Für euren Shop genügt zunächst der einfache Eigentumsvorbehalt nach § 449 BGB.
9. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
Informationen zu Voraussetzungen, Fristen und Folgen des Widerrufs finden Sie in unserer gesonderten Widerrufsbelehrung.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts können Verbraucher insbesondere die auf unserer Website bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion verwenden. Die Nutzung dieser Funktion ist nicht Voraussetzung für die Ausübung des Widerrufsrechts.
10. Mängelhaftung
Es gelten die gesetzlichen Mängelhaftungsrechte.
Für Kaufleute gilt ergänzend § 377 HGB. Ist der Kauf für beide Vertragsparteien ein Handelsgeschäft, hat der Käufer die Ware nach Ablieferung im gesetzlich vorgesehenen Umfang unverzüglich zu untersuchen und erkennbare Mängel unverzüglich anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung anzuzeigen.
Diese Regelung beschränkt keine gesetzlichen Rechte von Verbrauchern.
Damit behalten wir aus den alten AGB die für echte Kaufleute sinnvolle Wareneingangskontrolle, aber nicht die alten festen 10 Tage oder die sechsmonatige Gewährleistungsfrist. § 377 HGB verlangt bei beiderseitigen Handelsgeschäften ohnehin eine unverzügliche Untersuchung und Rüge.
11. Haftung
Es gelten die gesetzlichen Haftungsvorschriften.
Insbesondere bleiben Ansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie wegen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens unberührt.
Ich würde hier bewusst keine komplexe Haftungsbegrenzung verwenden. Die alte Klausel schloss zahlreiche Schadensersatzansprüche pauschal aus. Für einen gemischten B2B-/B2C-Shop erzeugt eine solche Klausel mehr rechtliches Risiko als Nutzen; § 309 Nr. 7 BGB verbietet insbesondere bestimmte Haftungsausschlüsse bei Personenschäden und grobem Verschulden.
12. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
13. Gerichtsstand für Unternehmer
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis unser Geschäftssitz Gerichtsstand.
Wir sind in diesen Fällen auch berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.